Anmelden und Ummelden nach dem Umzug

Neben dem Umzug selbst gibt es viel zu tun. Besonders das Anmelden und Ummelden nach dem Umzug nervt oft. Einige Dinge wie den Stromanbieter kann man bereits vor Umzug ummelden, wenn man beim gleichen Stromanbieter bleiben will. Die Anmeldung beim Bürgeramt macht natürlich erst nach dem Umzug Sinn. Generell bist du verpflichtet, dich am neuen Wohnort anzumelden. Zu spätes Anmelden kann Geldstrafen mit sich bringen, weshalb es so früh wie möglich gemacht werden sollte.


Beim Einwohnermeldeamt anmelden

Hier ist Eile angesagt. Viele Kommunen gewähren eine Frist von 14 Tagen, um sich am mit seiner neuen Anschrift anzumelden. Es gibt sogar manche Kommunen, die nur eine Frist von einer Woche haben. Zur Anmeldung benötigt man neuerdings eine Bestätigung des Vermieters, die man zum Amt mitbringt.
In Berlin muss man Termine online reservieren, sonst nimmt man sehr lange Wartezeiten in Kauf oder kommt überhaupt nicht an die Reihe. Termine bekommt man meistens erst in 2 bis 3 Monaten. Deshalb sehen die Behörden im Regelfall von einer Strafzahlung für zu spätes Ummelden ab. Auch hier sollte man dennoch so früh wie möglich um einen Termin kümmern.

Abmelden nach dem Umzug nicht vergessen

Online ummelden

In Deutschland ist es derzeit nicht möglich, sich online umzumelden. Du kannst dir allerdings das nötige Formular online runterladen und Informationen einsehen, was du alles benötigst. In manchen Städten kannst du zudem Termine online reservieren.

Rechtzeitig Stromanbieter wechseln

Wenn du mit dem bisherigen Stromlieferanten zufrieden bist, informiere dich, ob der Stromanbieter auch den neuen Wohnort abdeckt. Wenn nicht oder wenn du sowieso Wechseln willst, kündige rechtzeitig. Üblicherweise beträgt die Kündigungsfrist 3 Monate. Falls der neue Wohnort nicht im Versorgungsgebiet des alten Stromanbieters war, gibt es ein Sonderkündigungsrecht. In diesem Fall gibt es ein gesetzliches Sonderkündigungsrecht.